Erogene Zonen sind Körperstellen, die durch Berührung und Stimulation ein sexuelles Verlangen wecken können. Zur erogenen Zone gehörten in keinster Weise nur die Geschlechtsorgane. Es sind einfach Stellen, deren Berührungen genossen werden und die auf angenehm sanfte Weise die Lust anregen. Man darf allerdings nicht glauben, dass bei einer einfachen Berührung einer erogenen Zone wie auf Knopfdruck ein Lustempfinden zu verspüren ist. Man kann nicht einfach drücken und die Erotik ist da.

Das sexuelle Abenteuer findet nämlich an erster Stelle im Kopf statt. Wenn hier kein sexuelles Verlangen ist, dann helfen auch keine Reizungen an den entsprechenden Körperstellen. Sie werden zwar immernoch als angenehm empfunden, aber in keinster Weise mit Sexualität in Verbindung gesetzt. Das heißt, dass die Berührung der erogenen Zonen wenn, dann nur zur Steigerung der bereits vorhandenen Lust führen kann.

Aber diese bedeutet nicht, dass jeder Mann oder jede Frau diese Stimulationen anregend findet. Besonders die im Fernsehen gezeigten erogenen Zonen müssen beim eigenen Partner nicht dort zu finden sein. Manche Frauen mögen es z.B. total gerne wenn man sie am Hals küsst. Andere empfinden dies als unangenehm. Man muss sich also auf seinen Partner wirklich einlassen um herauszufinden, was er an welchen Stellen mag und was nicht.