Es ist jahrelang alles in Ordnung. Der Sex stimmt, die Liebe sprüht noch immer und die Erotik knistert zwischen zwei Menschen. Und auf einmal schleicht sich da etwas Unbekanntes ein. Er ist zwar lieb und aufmerksam, aber er scheint langsam die Lust zu verlieren. Zum Anfang kann man ihn noch mit Verführen z.B. mit Dessous oder aufregenden Fesselspielchen, aber von seiner Seite aus kommt keine Initiative mehr.

Auch nach mehrmaligen darauf Hinweisen passiert nichts. Er beteuert, dass er selbst nicht weiß woran es liegt und dass er keine heimliche Beziehung hat, in der er sich austobt. Und man spürt, dass man ihm trauen kann. Aber woher kommt die Unlust, die sich langsam in das Liebesleben eingeschleust hat? Warum will er nicht einmal mehr, dass man ihn verwöhnt?

Mit großer Wahrscheinlichkeit wird es sich hier um Erschöpfung handeln. Der Mann ist gestresst, vielleicht arbeitet er zu viel, oder macht sich selbst zu viele Sorgen über Dinge, die noch geklärt werden müssen. Nicht nur Frauen leiden darunter, sich in Stresssituationen häufig ganz vor ihren Männern zu verschließen. Auch bei Männern kommt dies vor. Darum sollte man behutsam mit dem Thema umgehen. Auf keinen Fall sollte man den Mann sexuell unter Druck setzen, sondern gemeinsam nach den Problemen suchen und sie beseitigen. Dann steht auch dem größten Sexmuffel nichts mehr im Wege und die Partnerschaft kann sexuell wieder aufleben.